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Tanz der Vampire

(Orig.: Dance of the Vampires )

USA   1967

Regie:Roman Polanski
Buch:Gérard Brach
Roman Polanski
Darst.:Jack MacGowran
Roman Polanski
Sharon Tate
Alfie Bass
Jessie Robins
Ferdy Mayne
Iain Quarrier
Länge:108 min.

Die formelhafte Typisierung der Figuren, der Mummenschanz der Kostüme, das ornamentale Dekor und die synthetische Farbigkeit rückten den Film in die Nähe eines Pop-Märchens. Mit seiner genialen schwarzen Komödie schaffte es Polanski, sowohl das Unterhaltungsbedürfnis des breiten Publikums als auch den Kunstverstand kritischer Cineasten zu befriedigen.



Professor Abronsius und sein Adlatus von der Universität Königsberg machen in den Karpaten Jagd auf Vampire. Graf Krolock wird, nachdem er sich der schönen Wirtstocher Sarah unsittlich genähert hat, als ein solches Unwesen identifiziert.
Es mißlingt ihn und seinen Anhang durch sachgerechtes Pfählen unschädlich zu machen. Alfred hat einige Mühen sich der Nachstellungen des homosexuellen Vampiren Herbert Krolocks, zu erwehren. Es geling Abronsius und Alfred bei einem großen Mitternachtsball der Vampire Sarah zu retten. Alle drei fahren von dannen, doch Abrosius sieht nicht, daß hinter seinem Rücken Sarah, bereits vampirisch infiziert, ihre Zähne in den Hals von Alfred schlägt.


Mit diesem Film erneuerte Polanski den in Routine und Selbstplagiaten erstarrten Vampirfilm und leitete seine Renaissance ein: 'Dance of the Vampires' ist "weniger eine Parodie auf das Genre als vielmehr seine konsequente Fortsetzung." (Georg Seesslen/Claudius Weil: Kino des Phantastischen. Geschichte und Mythologie des Horror-Films)


"Ein alter Professor und sein junger Gehilfe gehen in einem Karpatenschloss auf Vampirjagd und geraten in eine Familienfeier der Untoten. Die Klischees und Handlungsmuster des Vampir-Genres werden zu einer amüsanten Persiflage genutzt, in der makabre Schocks durch liebevolle Typenkomik ausbalanciert werden. Eine Hommage an das alte Horror-Kino und seine Effekte, zugleich eine Satire auf die tragi- komischen Bemühungen bürgerlich-aufklärerischer Biedermänner im Kampf mit einer buchstäblich blutsaugerischen Aristokratie." (Zoom)


"Am Schluss schafft es der Wissenschafter keineswegs, den Blutsauger unschädlich zu machen, er ist vielmehr derjenige, der das Übel, anstatt es zu vernichten, in die Welt hinausträgt. Wenn man den Film bis zu diesem Zeitpunkt als blossen Unterhaltungsfilm ansehen konnte, so zwingt die Schlusssequenz fast dazu, eine neue Haltung gegenüber der Story einzunehmen, zu deutlich wird Polanskis pessimistische Zukunftsprognose; an dieser Stelle wird der Horror-Film zur Science Fiction und damit unmittelbar zum Reflex der Gegenwartsrealität - etwa der Problematik der Anwendung von Atomkraft oder Experimente mit Genmanipulationen, bei denen die potenziellen Gefahren ebenfalls nicht abzuschätzen sind." (Paul Werner: Roman Polanski)

(Henrik )

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