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Audition

Japan   1999

OmdU

Regie:Takeshi Miike
Buch:Ryu Murakami
Kamera:Hideo Yamamoto
Darst.:RYO ISHIBASHI, EIHE SHIINA, MYUKI MATSUDA, RENJI ISHIBASHI
Länge:115 min.

Sieben Jahre nach dem Tod seiner geliebten Frau wird Shigeharu Aoyama von seinem Sohn Ryoko bedrängt, sich auf die Suche nach einer neuen Lebensgefährtin zu machen. Mit Hilfe seines besten Freundes, einem Fernsehproduzenten, inszeniert er ein Vorsprechen für die Hauptrolle einer angeblichen TV-Serie. Unter den Bewerberinnen hofft der Witwer, eine mögliche neue Lebensgefährtin zu finden. Die inszenierte "Audition" scheint ein voller Erfolg zu sein: Aoyama verliebt sich unsterblich in die grazile und märchenhaft schöne Kindfrau Asami. Die beiden beginnen, sich regelmäßig zu treffen. Doch Aoyama stößt immer wieder auf Ungereimtheiten in Asamis Lebenslauf. Man warnt ihn vor dieser Frau, doch davon will er nichts wissen. Als Asami nach der ersten gemeinsamen Liebesnacht plötzlich verschwunden ist, macht Aoyama sich auf die Suche nach ihr. Immer mehr beschleicht ihn der Verdacht, dass Asami nicht diejenige ist, die sie vorgibt zu sein. Düstere Visionen suchen Aoyama heim. Zu Recht: Was so zärtlich begann, endet in einem blutigen, allzu realen Alptraum. (telepolis) "Audition" beginnt als zarte, leise Liebesgeschichte, die am Ende in einem alptraumhaften Szenario emotionale Grenzgebiete auslotet. Die langsame und dramaturgisch brillante Erzählweise des Films führt den Zuschauer einer verstörenden Bilderwelt entgegen, in der Realität und Fantasie nicht mehr zu unterscheiden sind. Ästhetik und Barbarei vermischen sich in einer surreal anmutenden Atmosphäre, die immer wieder von Szenen schonungslos realistischer Grausamkeit durchbrochen wird. Takashi Miike verleiht dem Sadismus das Antlitz einer schönen Kindfrau, die mit zarter Stimme die schlimmste Folter verkündet und deren Worte programmatisch sind: "Erst durch Schmerzen wird uns bewusst, was wir für Menschen sind." (telepolis)

(Markus )

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