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Der Spiegel

(Orig.: Serkalo )

UdSSR   1975

Regie:Andrej Tarkowskij
Buch:Andrej Tarkowskij
Alexander Mischarin
Kamera:Georgi Rerberg
Musik:Giovanni Battista Pergolesi
Johann Sebastian Bach
Darst.:Margarita Terechowa
Ignat Danilzew
Larissa Tarkowskaja
Länge:105 min

Ein Mann, Sohn geschiedener Eltern, auf der Suche nach der verlorenen Zeit und nach der eigenen Identität. Das private Schicksal ist verbunden mit den gesellschaftlichen Erschütterungen und Umbrüchen der Sowjetunion zwischen 1930 und den späten siebziger Jahren. Andrej Tarkowskij folgt in seinem stark autobiografisch bestimmten Film der verschlungenen Struktur eines Bewußtseins und setzt an die Stelle linearer Erzähllogik die poetische Brechung und Reflexion: So gleicht "Der Spiegel" einem komplexen System sich gegenseitig kommentierender Spiegelbilder, die mit hoher Kunstfertigkeit ineinandergefügt sind. Der Film brachte dem Regisseur in der UdSSR den Vorwurf des "Subjektivismus" ein.

(Markus )

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