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Kurzfilmabend: Mach doch, was du willst

Deutschland   2007

Kurzfilme, FSK 6

Länge:94 Min.

11 Kurzfilme zum Wandel der Arbeit: Die elf Kurzfilme der Kurzfilmrolle "Mach doch, was du willst" sind das Ergebnis eines Kurzfilmwettbewerbs, den die Kulturstiftung des Bundes in Zusammenarbeit mit der KurzFilmAgentur Hamburg e.V. und ZDF/ARTE im Frühjahr 2006 ausgeschrieben hatte: Aufgabe war es, Filmkonzepte einzureichen, die auf die Frage nach der Zukunft unserer Arbeitswelt mit originellen Ideen und Visionen aufwarten. Und so reicht die Bandbreite der Darstellungen von (satirischen) Beschreibungen des Ist-Zustandes, über die Dokumentation von Gegenentwürfen zur traditionellen Erwerbstätigkeit bis hin zu fiktionalen Zukunftsprognosen.

Wie ich ein freier Reisebegleiter wurde
Regie: Jan Peters
Ein Filmtagebuch über den Versuch ein Praktikum bei einem Frührentner zu machen, der sich etwas dazu verdient, indem er sich täglich am Frankfurter Flughafen eine Gruppenkarte für die U-Bahn kauft und dann am Fahrkartenautomaten den Reisenden anbietet, sie zu ihrem jeweiligen Reiseziel zu begleiten - gegen eine kleine Kostenbeteiligung, etwas günstiger als der eigentlich Fahrpreis, versteht sich.

Wirtschaftswunder
Regie: Andreas Teuchert
"Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen."

Überkommene Utopie oder Zukunftsmodell?
76 KommunardInnen in Niederkaufungen versuchen stets aufs Neue, sich dieser Idee anzunähern.
Hier spielen sie sich selbst - ein komplexes soziales Gefüge auf engstem filmischen Raum.

Deutschland - Ein Herbstmärchen
Regie: Jochen Hick, Karin Wallenczus
Die Zukunft der Arbeit entwickelt sich als Zukunft ohne sie. Sind wir, die immer noch an Lohn für Arbeit glauben, auf ein solches Szenario überhaupt vorbereitet? Geld gegen Arbeit ist tot, es lebe die Arbeit.

Outsourcing
Regie: Markus Dietrich, Hanna Reifgerst
Das kleinste Unternehmen ist die Familie. Was wäre, wenn man diesen Betrieb nur unter wirtschaftlichen Aspekten betrachtet? Was wäre, wenn die Familie plötzlich ihre Mitglieder entlässt, um effektiver wirtschaften zu können?

Webseite zum Film: www.outsourcing-film.de

Peters Prinzip
Regie: Jim Lacy, Kathrin Albers
Du mußt nicht schneller als ein Krokodil schwimmen können, um einen Angriff zu überleben. Du mußt nur schneller schwimmen können als dein Kollege neben dir.

Mit Pferden kann man nicht ins Kino gehen
Regie: Anna Wahle
Was bedeutet Arbeit in Zukunft? Ich frage die, die in der Zukunft arbeiten werden.Haupt-, Gesamt- und Gymnasialschüler zwischen 12 und 20 erzählen uns, welcher Beruf sie glücklich machen würde und warum, ob sie eine Familie gründen wollen und warum, was ihnen Angst macht und was im Leben wichtig ist.

Bus
Regie: Jens Schillmöller, Lale Nalpantoglu
In einem Bus wohnt und lebt eine Arbeits-Guerilla, die sich Arbeit einfach nimmt und Löhne erzwingt. Eine charmante Anhalterin bringt das System jedoch durcheinander.

Waldmeister
Regie: Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler
Eine neue Episode aus dem Westend-Zyklus*: Die langzeitarbeitslosen Filmhelden Mike und Alfred sind in eine Maßnahme zur Integration in den Arbeitsmarkt geraten, ... als Waldmeister. Sie sollen die städtischen Grünanlagen von Unrat und Müll befreien. Ein speziell für sie abgestellter Fallmanager sowie eine Fall-Psychologin kümmern sich um sie. Nur wenn Mike und Alfred eine besondere Beziehung zu ihrer Arbeit aufbauen, wenn sie sich mit dem Müll einsammeln identifizieren, können sie ihr Selbst dahingehend optimieren, dass sie eines Tages im ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Doch Mike und Alfred sind harte Fälle und nicht die einzigen auf dem neuerdings heißumkämpften Markt des Waldmülls...
Eine liebevolle, bisweilen böse Parodie auf (post-)moderne Arbeitswelten und ihre Diskurse.

(* Vgl. die Filme: Westend 1997 (17'), Was tun 1998 (14'), Westend 2001 (89'), Wolga 2003 (14').)

www.westendfilme.de

Die neue Zeit
Regie: Karsten Wiesel
Arbeit war das wichtigste Thema von Dokumentar-, Lehr- und Propagandafilmen in der DDR. Ein Blick in die Archive hat gezeigt, dass in den Filmen für den Staatsbürgerkundeunterricht über mehrere Jahrzehnte immer wieder die gleichen Archivbilder montiert wurden. Am Anfang sehr ernst, später etwas lebendiger oder "jugendgerechter".
Die Neue Zeit ist eine kleine Staatsbürgerkunde aus dem Jahr 2006 und beschwört die alten Geister und den Traum, dass die Bemühungen des Menschen ihm selbst in einer paradiesischen Zukunft zugute kommen werden.

Morgen ja Morgen
Da wird es so schön

Weil die Computer
Für uns zur Arbeit gehen

Wir lieben das Leben
Die Freiheit das Glück

Und unsre Arbeit
kommt nie mehr zurück.

(Song by Pit Przygodda)

Eine Schauspielerin versucht zu weinen
Regie: Arne Bunk
Eine Schauspielerin versucht zu weinen. Sie arbeitet.

"Mit der Konstitution eines bürgerlichen Arbeitsbegriffs wird ein Mittel gegen Melancholie und Müßiggang entwickelt."
Wolf Lepenies

Mit einem einfachen Aufbau entfaltet sich in diesem kurzen Film ein komplexes Themenfeld: Eine Schauspielerin versucht zu weinen. Sie ist in sich versunken und wirkt angestrengt. Streckenweise gibt es keine Bewegung - außer der Atmung und dem Wandern der Augen. Es gibt keine Musik, nur Geräusche durch Bewegungen, Atmung etc. Texttafeln konnotieren das Sichtbare mit dem Thema Arbeit.
Seit längerem arbeitet Arne Bunk an einem Fotoprojekt, für das er weinende Schauspieler fotografiert. Das Weinen versteht er hierbei als performativen Akt, als eine Aufführung von Gefühlen. Es sind zwar körpereigene Tränen, jedoch fällt es schwer, diese als "echt" zu bezeichnen. Die Tränen sind kein Verweis auf ein persönliches Leid. Der Auftrag an die Schauspieler ist auf das Weinen beschränkt. Es gibt keine Erzählung, die wie im narrativen Film und Theater zu Tränen rührt. Die Zugänge zum Weinen sind unterschiedlich. Es braucht meist einen Vorlauf, eine Zeit der Kontemplation und Ruhe, um "grundlos" Weinen zu können. Zunehmend wurde genau dieses Vorspiel interessant. Es sind Personen zu sehen, die schwere innerliche Arbeit leisten. Dieses äußert sich in verschiedenen Anzeichen wie einer Erstarrung, einem versunkenen Blick, einem Augenzucken, einem plötzlichen Zusammensacken. Jedoch entzieht sich der der innerliche Vorgang der Abbildbarkeit, worin eine besondere Spannung liegt. Es geht auch darum, die Grenze des Mediums zu untersuchen. Es geht auch um das Weinen im Kino.

Recycelte Planeten
Regie: Mojgan Ghanaatgar, Jeanine Reutemann
Ein Mann geht von Tür zu Tür zwecks Arbeitssuche, wird jedoch überall abgelehnt. Als er am Abend erschöpft auf der Straße sitzt, wird eine Leiter vom Mond heruntergelassen. Er steigt hinauf und gestaltet seine eigene Arbeitswelt aus Weltraummüll.

(Quelle: www.machdochwasduwillst.org)

(Lisa )

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